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29.04.2019, 14:19 Uhr
CDU und Freie Wähler wollen Tierkrematorium in Korb verhindern
 
Die Gemeinderäte von CDU und Freien Wählern haben beantragt, daß die Gemeinde Korb alle Möglichkeiten nutzen soll, um die Errichtung eines Tierkrematoriums (Verbrennungsanlage für Tierleichen) im Gewerbegebiet in Korb zu verhindern. Die Gemeinde wird aufgefordert, auf den Investor einzuwirken, damit dieser auf eine Ansiedlung in Korb verzichtet.

Korb ist ein sehr begehrter und attraktiver Wohnort. Ein Tierkrematorium im Korber Gewerbegebiet mit dem damit verbundenen erhöhten Verkehrsaufkommen würde die Attraktivität Korbs gerade auch vor dem Hintergrund der derzeitigen Erschließung eines Neubaugebietes entlang der Südstraße massiv beeinträchtigen. Da eine geruchliche Beeinträchtigung nach Einschätzung der Bewohner aus der Umgebung der Boschstraße nicht ausgeschlossen werden kann, halten CDU und Freie Wähler die Ansiedlung eines solchen Betriebes für inakzeptabel. Auch die Nähe zu einem großen Lebensmittelmarkt im Gewerbegebiet, zu Gastronomiebetrieben und zum Ortskern ist problematisch.

Die Gemeinderäte von CDU und Freien Wählern sehen eine Akzeptanz in der Bevölkerung für die Ansiedlung eines Tierkrematoriums als nicht gegeben. Aber gegen den Willen der Einwohner ist ein solches Projekt nicht tragbar und auch nicht im Interesse des Investors.

Zuständige Genehmigungsbehörden sind das Landratsamt und das Regierungspräsidium. Daher fordern die Gemeinderäte Peter Bauer, Susanne Bloching, Sven Glas, Gerhard Liebhard, Hansi Müller, Martin Schwegler, Martin Zerrer und Friedrich Zimmerle die Gemeinde auf, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um die Ansiedlung der Anlage zu verhindern.